Archiv für den Monat: Mai 2019

Farbcodes für jeden Einsatzzweck

Unsere Maschinen für die Nass- und Trockenreinigung sind jetzt narrensicher gekennzeichnet. Die Firma Kärcher hat Farbcodes für die Filter entwickelt, die eindeutig auf das erwünschte Ergebnis verweisen:

Blau steht für ‚Wet & Dry‘, also für die problemlose Unterhaltsreinigung. Rot weist auf ‚Safety/HEPA‘ hin, ist also für Problembereiche geeignet, zum Beispiel bei der Asbestsanierung. Ganz in Schwarz zeigt sich der Flachfaltenfilter ‚Ultimate‘, der große Mengen Mineralstaub schlucken kann, aber auch Resten – bspw. von Fliesenklebern – zu Leibe rückt. Der grüne Filter trägt die Bezeichnung ‚Dry‘ und bietet eine konkurrenzlose Saugleistung bei trockenem Feinstaub, wie er bspw. beim Fräsen und Polieren anfallen könnte.

Für unsere Kunden heißt dies: Für alle Aufgaben setzen wir stets fachgerecht die beste Technik ein.

Reibungslos reinigen

Auch das Bewegen eines Reinigungs-Vlieses auf Fußböden erfordert körperliche Anstrengung. Der benötigte Leistungsaufwand sinkt, wenn die Arbeit dank der Gleiteigenschaften des Tuches nahezu reibungslos erfolgen kann. Ein solches Produkt hat jetzt die Firma 3M entwickelt.

Das Easy-Trap-Tuch passt auf alle marktüblichen Breitwischgeräte, es gleitet ‚nahezu von selbst‘ über die Fußbodenflächen, und es schont dementsprechend auch den Rücken unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das aber ist noch nicht alles: Dank seiner Struktur nimmt das Vlies bis zu sechsmal mehr Staub, Haare und Schmutz auf als herkömmliche Tücher. In gleichem Ausmaß sinkt natürlich die Zeit, die für das Wechseln erforderlich ist.

Unsere Kunden können sich so über perfekte Reinigungsergebnisse bei minimalem Zeitaufwand freuen.

Ergonomie aus Eigeninteresse

Arbeitsgesetze stehen bekanntlich nicht nur auf dem Papier. Auch die Ergonomie ist ein solches Arbeitsgesetz, das sich am Menschen und seinen Arbeitsbedingungen orientiert. Gerade dort, wo viel körperliche Arbeit geleistet werden muss, gehört die Ergonomie (griech. ergon = Arbeit und nomos = Gesetz) zu den unternehmerischen Selbstverständlichkeiten. Folglich auch im Reinigungsgewerbe …

Da naturgemäß der Arbeitsplatz bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ständig wechselt, setzen wir hier vor allem am Arbeitsgerät und an der Schulung der ‚Körperhaltung‘ an. Früher, um ein einfaches Beispiel zu wählen, wurde das Reinigungstuch in gebückter Haltung über dem Eimer ausgewrungen, heute stehen unsere Beschäftigten in aufrechter Haltung am Reinigungswagen und nutzen die Tuchpresse. Bei der Anschaffung neuer Arbeitsgeräte richten wir unser Augenmerk generell auf die ergonomische Gestaltung aller technischen Hilfsmittel. Eine umfangreiche Einweisung kommt stets hinzu.

Das alles geschieht durchaus aus Eigeninteresse: Mehr als die Hälfte aller Krankheitstage entfallen bundesweit inzwischen auf Skelett-Muskel-Erkrankungen (DAK-Report 2018). Nicht nur das Heben oder Tragen schwerer Lasten ist hierfür verantwortlich, sondern vor allem auch das Arbeiten in ‚Zwangshaltungen‘ oder die Ausführung ständig wiederkehrender Bewegungsabläufe. Sinkende Ausfallzeiten sprechen dabei für den Erfolg unserer ergonomischen Vermeidungsstrategien.

Unsere Kunden dürfen sich deshalb nicht nur über gesundes und motiviertes Personal freuen, sondern auch über bessere Reinigungsergebnisse. Denn die Ergonomie erhöht allemal auch die Qualität der geleisteten Arbeit.